Mixanalyse-Fragen und Antworten

Wozu dient die Vorab-(Mixanalyse)?

  • Bessere Einschätzung der eigenen Fähigkeiten
  • Verbesserung der eigenen Mixing-Skills
  • Zeitersparnis; mehr Zeit zum Musik machen 🙂

Dient Mastering nicht der Fehlerbehebung und Klangaufwertung?

Natürlich. Hier kommen wir auf die meine Definition von Mastering zurück.

Natürlich ist Mastering nicht nur “Klangveredelung” sondern auch eine Fehlerkorrektur in gewissem Maße. Unterschieden werden sollte in technische und klangliche Aspekte.

Mit einer Mixanalyse habe ich früher meine Mixing-Skills verbessert, gegen Aufpreis beim Mastering-Engineer. Doch dies war in der Regel erst nach dem Mastering möglich, was ich irgendwie sinnlos fand.

Mastering ist ein Handwerk-Dieser Punkt ist mir genauso wichtig wie das gesunde Verhältnis zwischen Lautheit und Klang im Mastering-Prozess selbst. Ich würde nie auf Kosten der Klangqualität einen Musiktitel noch lauter machen, außer dies ist ausdrücklich gewünscht. 

Also wozu?

In erster Linie dient die Mixanalyse dazu, das du Zeit sparst, und gleichzeitig deine Mixing-Skills verbesserst oder dich selbst besser einschätzen kannst. Mit einem üblicherweise angebotenem Testmaster ist dies nicht möglich.

Die Mixanalyse soll dir unter anderem zeigen, ob du dich selbst, bezüglich deiner Skills realistisch einschätzt. Denn wer stundenlang mischt, verliert schnell den Überblick. Und müde Ohren “verschlimmbessern”oftmals nur das Ergebnis.

Was ist noch wichtig?

Was ich nicht machen werde, ist sogenannte “Mixingfehler” zu stark zu definieren. Denn manchmal sind viele Dinge in einem Song so ja “künstlerisch gewollt”. Dies ist natürlich immer ein schmaler Grad, und ich werde dies auch explizit erwähnen, wenn ich der Meinung bin, es könnte ein Mixingfehler sein, oder ob es künstlerisch so gewollt sein könnte.

Was ich total wichtig finde als Mastering Engineer, das derjenige der den Song gemischt hat, sich ja etwas dabei gedacht hat wie er es mischt. Dieser Punkt sollte nie vergessen werden, vor dem eigentlichen Beginn eines Masterings.

Eine Kurzanalyse deines Mixes beinhaltet in der Regel folgende Punkte:

  • Struktur/Aufbau
  • Dynamics
  • Verhältnisse
  • Stereobasisbreite / Monokompatibilität
  • Fazit/Empfehlungen

 

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